Johannes Schöllhorn –
Tabellarische Daten zum Lebenslauf
1962
geboren in Murnau
1983
Beginn des Studiums an der Musikhochschule Freiburg im Fach Schulmusik
(Hauptinstrument Violine);
Premio V.Bucchi, Rom:
Auszeichnung für "Brandung"
1986
Grund- und später Aufbaustudium Komposition bei Klaus Huber, Emanuel Nunes und Mathias Spahlinger;
Stipendium der Gaudeamus Foundation
1987
Studium Musiktheorie bei Peter Förtig
Premio V.Bucchi, Rom:
1.Preis für "Windmaschine"
1988
erstes Staatsexamen Schulmusik;
Dirigierkurs bei Peter Eötvös in Ungarn
(Bartók-Festival);
Stipendium der H.Strobel-Stiftung des SWF und der
Darmstädter Ferienkurse;
trio basso – Wettbewerb, Köln: Auszeichnung für
"Schlußvignette & Retraiteschuß"
1990
Diplom Musiktheorie im Wintersemester;
Dirigierkurs bei Peter Eötvös in Ungarn
(Bartók-Festival);
Musica Viva Pforzheim: 2.Preis für "Handstücke"
mehrfach Dozent der Jungen Deutschen Philharmonie
1991
Abschlussprüfung im Fach Komposition;
Lehrauftragsvertretung an der Musikhochschule Freiburg (Theorie und
Gehörbildung);
Lehrauftrag für Harmonielehre am Musikwissenschaftlichen Seminar der A.Ludwigs-Universität Freiburg (bis 1995);
Förderpreis des Landes Baden-Württemberg für "Hexagramm"
1992
Vertretung für Prof. Mack und Prof. Kayserswerth an der Musikhochschule Freiburg im Fach
Musiktheorie (bis 1995);
mehrmalige Zusammenarbeit mit dem Experimentalstudio des SWF als Dirigent (zum
Jubiläumskonzert des Studios) und
Klangregie für L.Nono - "Prometeo"
1993
Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg;
Kompositionspreis Kammerkunst Basel: 1.Preis für "Pentagramm"
"Ralentir travaux"
Filmmusikprojekt (zusammen mit dem Filmemacher Armin Schneider) bei den Wittener Tagen für
Neue Kammermusik im Rahmen des Siemens Kulturprogramms;
Leitung einer kammermusikalischen Version von M.Ravels
Oper "L’enfant et les sortilèges"
1995
Lehrer für Komposition, Musiktheorie und Kammermusik an der Musikhochschule
Winterthur Zürich;
Lehrer für Neue und Neuste Kammermusik am Institut für Neue Musik der
Musikhochschule Freiburg (bis 1998);
Preisträger des Comité de lecture
des Ensemble InterContemporain ;
Uraufführung von Andrew Digbys Violinkonzert "in
the orchard" (mit Cl.Merkel, Violine)
1996
Premiere der Kammeroper „La trilogie minuscule" an der Opera de la Bastille;
Festakt 50jähriges Bestehen der Musikhochschule Freiburg: zusammen mit A.Tamayo UA von A.Stahls
Orchesterstück
"bei den dingen bei sich"
1997
Uraufführung von Alan Hilarios Schlagzeugkonzert
"Pakikisama" (mit Pascal Pons als Solist);
Uraufführung von Milton Estevez "Cantos vivos y cantos rodados" für Ensemble und Tonband
1998
Leiter des Ensembles des Instituts für Neue Musik der Musikhochschule Freiburg
(bis 2004);
Vortrag am IRCAM im Rahmen der "academie d'été" über "explosante-fixe/berstend-starr";
"kazabana" UA durch das ensemble
modern in Akioshidai (Japan);
Konzert mit den Basler Madrigalisten (Werke von Nono, Wüthrich (UA) und Feldman);
Ensemblekonzert "Für Hanns Eisler" mit
Dessau (Quattrodramma), Bredemeier
(Serenade 3) und Eisler (Ernste Gesänge);
Ensemblekonzert mit M.Svoboda (Posaune);
Konzert mit den Bochumer Symphonikern (Werke von N.A.Huber
und Chr.Wolff);
Portraitkonzert N.A.Huber (u.a. mit "Air mit Sphinxes")
1999
Juror des Stipendien-Wettbewerbs der Chr.Delz-Stiftung;
Kompositionskurs (zusammen mit Brian Ferneyhough und Toshio Hosokawa) in Royaumont;
Ensemblekonzert mit M.Weiss (Saxophon);
Dirigent eines Projekts der Kammermusikakademie der Musikhochschule Winterthur
Zürich mit Werken von Birtwistle,
Schwehr, Feldman und Furrer;
Konzert mit dem Hochschulorchester Freiburg mit Werken von Mozart
(Klavierkonzert Es-Dur KV 271) und Spahlinger
(inter-mezzo)
2000
Konzert mit Werken von Boulez, Murail
und Barraque;
Konzert mit Werken von Wolpe im Rahmen des Wolpe-Symposiums in Freiburg
2001
Professur für Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Hannover;
Dozent des Nachwuchsforums der GNM in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern in
Frankfurt;
Vortrag an der HMT Hannover;
Portraitkonzert mit Werken von Rebecca Saunders;
Konzert mit „Le marteau sans
maître“ von Pierre Boulez;
Opernprojekt mit Uraufführung der « Drei Federn » von Alexander Grebtschenko;
Konzert zur Verleihung der Ehrendoktorwürde an Helmut Lachenmann mit Werken von
Nono (Incontri) und
Lachenmann
(Notturno) in Hannover
2002
Uraufführung von "Anamorphoses" (1.Teil des
Musiktheaterprojekts "L'art de la figue")
durch Manuela Morgaine
und das Ensemble Ictus;
Vortrag beim Cage-Symposium in Bremen;
Juror des Kompositionswettbewerbs der Sommerlichen Musiktage in Hitzacker;
Dozent beim Ensemble Resonanz Hamburg;
Gründung des Instituts für neue Musik und der
Konzertreihe „Incontri“ an der Hochschule
für Musik und Theater Hannover –
Eröffnungskonzert mit Werken von Dallapiccola, Sciarrino und Berio;
Uraufführung von "liu/yi-Wasser"
durch das WDR Rundfunkorchester unter der Leitung von Johannes Kalitzke
2003
Konzert in der Berliner Akademie der Künste mit Werken von Spahlinger,
Schwehr, Blume und Schöllhorn;
Konzert mit Werken von Wolfgang Rihm in Zürich;
Ictus-Seminar mit Georges Aperghis;
Kammermusikkurs an der Musikhochschule Köln/Wuppertal (Kasse Prof. Dr. Florence
Millet);
Konzert mit dem Rundfunk-Symphonieorchester Saarbrücken mit Werken von Saariaho, Delz und Hayden;
Kompositionskurs (zusammen mit Brian Ferneyhough und
Fausto Romitelli) in Royaumont;
Chinareise zum Festival for Newly
Composed Music in Chengdu (Sechuan) und Kompositionskurse in Tianjin
und Peking
2004
Uraufführung von „Spur (für Józef Koffler)“;
NONO 2004: gemeinsame Veranstaltungsreihe der
Staatsoper Hannover und des Instituts für neue Musik der HMTH mit
zahlreichen Vorträgen, Konzerten, Filmbeiträgen
rund um die Neuproduktion von „Al gran sole carico d’amore“;
Konzert mit dem Ensemble Resonanz in der
Hamburger Liederhalle mit Werken von Tschaikowsky, Debussy und Dusapin;
Finalist des Kompositionspreises Fondation Prince Pierre
de Monaco 2004;
Aufführung von John Cage « Empty Words III » in der Kestner
Gesellschaft (Hannover);
Uraufführung von „Zwei Lieder von
Schubert“ in Royaumont;
Uraufführung von „Rote Asche“ am LuzernerTheater im Rahmen der WorldNewMusicDays
2004
2005
Vortrag über eigene Werke an der Irino Foundation Tokyo;
Konzert mit eigenen Werken in der Tokyo Opera City;
Aufführung von „Red & Blue“ bei
Musica Viva in München;
Reise nach China, Kooperationsvertrag zwischen
dem Central Conservatory Beijing und der HMT
Hannover;
Vorlesung und Kurs am Central Conservatory
Beijing;
Vortrag im Rahmen der Reihe „Krieg und
Frieden“ an der HMT Hannover: „en blanc
et noir“;
„Ferner Osten“ Konzerte und Vorträge
mit Musik aus China, Korea und Japan an der Hochschule für Musik und Theater
Hannover;
Kompositionskurs beim Bartók-Festival in Szombathely (Ungarn);
Atelier vocale zusammen mit Rashid
Safir in der Fondation Royaumont
2006
Uraufführung von „phosphor“
in Basel im Rahmen der Veranstaltungen „Paul Sacher zum 100.
Geburtstag“;
Konzert mit dem ensemble
recherche zur Eröffnung der Ausstellung „Edgar Varese“ im Tinguely Museum
Basel;
Kompositionskurs zusammen mit Peter Eötvös beim Bartók-Festival in Szombathely
(Ungarn);
„Berg und…“: gemeinsame
Veranstaltungsreihe der Staatsoper Hannover und des Instituts für neue Musik
der HMTH mit
zahlreichen Vorträgen, Seminaren und Konzerten rund um Alban Bergs „Wozzeck“;
Konzert an der Hochschule für Musik und Theater
Hannover mit Werken von Feldman, N.A.Huber, Birtwistle und Ligeti;
Aufführung von „liu-yi/Wasser“
bei den WorldNewMusicDays in Stuttgart;
Uraufführung von „fantasia“
in Royaumont;
Portrait beim Festival Musica Strasbourg
mit mehreren Konzerten;
Uraufführung von „l’art de la figue“ in Strasbourg (Manuela
Morgaine, Ensemble Ictus);
« Happy Day » an der Opera de Lille mit
zahlreichen Oper, Konzerten und Tanz, UA von „Hero und Leander“
2007
Uraufführung von „play“
durch die Neuen Vocalsolisten in Stuttgart im Rahmen
des Eclat-Festivals;
„Monographie“ – Portraitkonzert
durch das ensemble l’instant
donné in Paris ;
„Maler und Modell. Bearbeitung als
Komposition“ - Vortrag an der Musikhochschule Frankfurt im Rahmen
der Reihe „Rückspiegel“ ;
Organisation des Festivals „minimalism“ an der HMT Hannover mit Konzerten,
Lesungen und Installationen;
Juror für
die WorldNewMusicDays der IGNM in Vilnius
2008;
Kompositionskurs zusammen mit Zoltan Jeney beim Bartók-Festival in Szombathely
(Ungarn);
Kompositionskurs beim Takefu-Festival
(Japan);
Vortrag an der Tokyo Ondai Universität für Musik (Japan);
Portraitkonzert mit Ensemble Aleph
(Paris);
2008
Vortrag an der Uni Lüneburg;
Doppelportrait „Pesson-Schöllhorn“
durch das Ensemble l’instant donné in Baden (CH);
Einmonatiger Aufenthalt im Pearl River Delta im
Rahmen des „into“-Projektes des Ensemble
Modern, des Siemens Arts Program
und des Goethe-Instituts Hong
Kong;
Vortrag am Goethe-Institut Hong
Kong;
Vortrag und Kurs am Xinghai-Konservatorium
in Guangzhou (China);
Vortrag an der HMT Hannover;
Juror für das Young China Festival des Siemens
Arts Programs und des HR;
Kompositionskurs beim Bartók-Festival in Szombathely (Ungarn);
Kompositionskurs an der Musikhochschule Lugano
(Schweiz);
Mitglied der commissione
scientifica der Musikhochschule Lugano;
Teilnehmer der Konferenz „Enseigner la composition en
Europe“ in Paris;
Vortrag zur eigenen Musik am Conservatoire
de Paris (CNSMDP);
2009
Masterclass am Conservatoire Boulogne-Billancourt;
Uraufführung von „slow
colours – for Danny Yung“ in Hong Kong;
2 Vorträge an der Hochschule Hanns Eisler (Berlin);
Teilnahme am Bartók-Festival in Szombathely (Ungarn);
Praetorius-Preis des Landes Niedersachsen;
Juror des Isang Yun-Wettbewerbs (Seoul);
Professur für Komposition an die Hochschule für
Musik Köln;
Uraufführung von „oréade“
beim Joseph-Joachim-Violinwettbewerb;
Uraufführung von „Niemandsland“ im Rahmen des „into“-Projektes
des Ensemble Modern,
des Siemens Arts Program
und des Goethe-Instituts;
Dozent der Internationalen Komponisten-Werkstatt
in Trebnitz;
2010
Juror des Kompositionswettbewerbs der MusikTriennale Köln;
Vortrag am Institut für Neue Musik der
Musikhochschule Freiburg;
mehrere Uraufführungen bei verschiedenen
Festivals (Ultraschall, Éclat, Maerzmusik,
Kissinger Sommer);
Konzert mit dem Seoul Philharmonic Orchestra in
Seoul, asiatische Premiere von „liu-yi/Wasser“;
17.-20. Juni Eröffnungsfestival des Instituts für
Neue Musik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln;
Dozent der Internationalen Ensemble Modern
Akademie;